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APPLE 600. oder wie man dem toten Aigner die documenta 13 erklärt.

Anlage im Altbau des Landratsamt Freising. 25. Juni 2012

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caprificus.org beobachtet mit Webcams sieben Äpfel. Vier von ihnen wachsen an Orten, die mit der Geschichte Korbinian Aigners verbunden sind.

In Hohenbercha verbrachte er als Geistlicher die meiste Zeit seines Lebens.

 

Im Konzentrationslager Dachau war er von 1939 -1945 inhaftiert. Während dieser Zeit züchtete er KZ 3 (Apfel 600), der später in Korbiniansapfel umbenannt wurde. Der Lehrstuhl für Obstbau der Technischen Universität München-Weihenstephan verwaltet sein Erbe. Dort werden auch etwa 1000 Klassifizierungsbilder aufbewahrt, die Korbinian Aigner eigenhändig gemalt hat.

 

In den Kassler Karlsauen wurden 2011 von dem amerikanischen Künstler Jimmie Durham und der Leiterin der documenta Carolyn Christov-Bakargiev ein Korbiniansapfelbaum neben einem Arkansas Black Apple Tree gepfl anzt. Diese sollen als „intellektuelle Funken“ der documenta 13 wirken. Drei weitere Kameras beobachten Äpfel in verschiedenen Zuständen des Zerfalls. Die Webcams sind während des Beobachtungszeitraums in wetterfesten Schutzhäusern installiert.

ffWEISS